Mein Weg zur Musik: Von der ersten Orgel bis zur „Musikzone“

Jede musikalische Reise hat einen Anfang. Meine begann mit zehn Jahren durch ein ganz besonderes Geschenk meines Großvaters: ein Harmophon. Dieses kleine Instrument entfachte eine Leidenschaft, die mich bis heute nicht mehr losgelassen hat. Schon kurz darauf stand zu Weihnachten meine erste richtige Orgel im Zimmer, und der Grundstein für alles Weitere war gelegt.

Die Ausbildung: Von der Klassik zur Freiheit

Nach dem klassisch/populärem Unterricht bei insgesamt drei Orgellehrern entschied ich mich für einen individuellen Weg: das autodidaktische Studium der Musik. Diese Zeit prägte meinen heutigen Unterrichtsstil maßgeblich – weg von starren Lehrbuch-Strukturen, hin zur Freiheit am Instrument und zum eigenen Ausdruck.

Erste Bühnenluft und prominente Begleitung

Meinen ersten öffentlichen Auftritt hatte ich bereits mit zehn Jahren im Max-Ernst-Gymnasium in Brühl. Was in der Schulzeit begann, führte mich schnell auf die großen Bühnen der Region und darüber hinaus:

Karneval & Gala: Musikalische Untermalung für Legenden wie Harald Juhnke und Max Schautzer anlässlich der Verleihung des „Ordens wider den tierischen Ernst“.


Politik & Gesellschaft: Auftritte bei Wahlveranstaltungen mit Klaus Kinkel sowie musikalische Gestaltung von Gartenfesten für Persönlichkeiten wie Hans-Dietrich Genscher und Günter Verheugen.

Wettbewerbe und künstlerische Meilensteine

Dass Leidenschaft und Präzision Hand in Hand gehen, durfte ich bei verschiedenen Wettbewerben und Projekten unter Beweis stellen:

1. Sieger beim Alleinunterhalterwettbewerb auf der Musikmesse Frankfurt (unter den Augen von Juror Franz Lambert).

1. Sieger beim Hohner-Orgelwettbewerb in Trossingen.

Studio-Erfahrung: Ein besonderes Highlight war die Schallplattenproduktion „Erinnerungen an Brasilien“, die ich gemeinsam mit meinem damaligen Mentor aufnehmen durfte.

Teilnahme an renommierten Formaten wie Udo Werners Talentprobe im Kölner Tanzbrunnen.

Guinness-Buch der Rekorde: Geschafft!

Weltrekord-Moment 1998: Mit dem Stück ‚Tanzende Finger‘ unterbot ich vor Live-Publikum den bestehenden Rekord und sicherte mir den Eintrag im Guinness-Buch als ‚schnellster Keyboarder‘. Ein Beweis dafür, dass mit der richtigen Beharrlichkeit alles möglich ist!

Profi-Erfahrung: Technik trifft Leidenschaft

In den 80er Jahren vertiefte ich mein technisches Wissen als Vorführer und Techniker im legendären Wersi-Musikstudio Köln am Gürzenich. Dort arbeitete ich mit Größen wie Marc Whale und Curt Prina zusammen. Ab den 90ern folgte meine Tätigkeit im bekannten Musikhaus Hogrebe in Aachen. Diese Expertise im Bereich der Tasteninstrumente ist heute ein fester Bestandteil meines Unterrichts.

Band-Leben und große Shows

Musik ist für mich Gemeinschaft. Als Mitglied verschiedener Bands und Besetzungen durfte ich die Bühne mit internationalen Größen teilen und als Support-Act für die Blues Brothers, Marla Glenn und Manfred Mann auftreten. Ob bei Galas, privaten Feiern oder Tanzveranstaltungen wie der Bundesgartenschau Koblenz („Tanzen wie Gott in Frankreich“) – mein Ziel ist es immer, das Publikum zu bewegen.

Weitergabe des Wissens: Seit 1988

Seit 1988 gebe ich meine Erfahrung nun schon als Lehrer weiter. In der Musikzone vereine ich heute all diese Stationen: die technische Präzision, die Bühnenerfahrung und vor allem die unbändige Freude an der Musik.


Ich freue mich darauf, dieses Wissen nun mit Dir zu teilen!

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